
Liebe Tierfreunde,
auf dieser Seite berichten wir über unsere ehemaligen Notfälle, die dank Eurer Unterstützung erfolgreich behandelt werden konnten.
Wir danken Euch herzlich für Eure Spenden, mit denen wir die teilweise sehr aufwendigen und kostspieligen Behandlungen ermöglichen konnten!
ÜBERSICHT
Klickt auf das jeweilige Bild, um den detaillierten Bericht zu lesen.
KARDOULIS
21.12.2025
Kardoulis wurde vermutlich 2022 auf Andros geboren und fiel im November 2023 mit eitrigen Wunden an der Wange und einen insgesamt schlechten Zustand auf. Deshalb wurde er von von unserer Freundin A. eingesammelt und zur Tierärztin gebracht. Neben der Kastration gab es dort einige Tests, die ihn als FIV und FeLV negativ, aber positiv auf Mykobakterien diagnostizierten. Diese Bakterien sind schwer behandelbar, gleichzeitig aber ansteckend. Auf die Straße zurück konnte er zum Schutz der Kolonie natürlich nicht mehr. So kam er in einen Quarantänekäfig und erhielt für 6 Monate durchgängig ein Antibiotikum.
Nach dieser Zeit war von seiner Hautveränderung bis auf eine kahle Stelle nichts mehr zu sehen. Aber eine Garantie, dass er nun nicht mehr ansteckend ist, konnte auf Andros niemand geben. Daher entschieden wir uns nach Rücksprache mit einigen Dermatologen in Deutschland, dass wir ihn nach Deutschland holen, da er nur hier eine Chance auf ein Leben außerhalb seiner Käfigs hat. Anfang August 2024 bot sich endlich die Chance der Ausreise.

Er kam auf eine Pflegestelle, wo er natürlich noch einmal eine Quarantäne absolvieren musste (aber nicht im Käfig, sondern immerhin in einem Einzelzimmer), bis nach der entsprechenden Wartezeit die Ergebnisse unserer gründlichen Labortests vorliegen.
Wie alle unsere Pflegekatzen wurde er nach der Quarantäne einem Tierarzt vorgestellt und wir ließen ein komplettes Blutbild inklusive FeLV- und FIV-Test erstellen. Diese strenge Vorgehensweise dient auch der Sicherheit der anderen Katzen auf den Pflegestellen – und gut, dass wir auch diesmal darauf achteten, denn die Tests waren leider positiv! Der erste Test auf Andros war nur ein Schnelltest und wir vermuten, dass er sich dort genau in der diagnostischen Lücke befand. Den Hautbefund hielt der Arzt für nicht mehr aktiv, aber auch hier ließen wir kurze Zeit später nachtesten.
Unser Plan war eigentlich, Kardoulis so bald wie möglich in der Gruppe der Pflegestelle mitlaufen zu lassen. Das war nun aufgrund seines FeLV nicht möglich. So zog er Mitte Oktober 2024 zu einer privaten Pflegestelle weiter, wo er die ganze Wohnung für sich hatte.
Im November 2024 musste Kardoulis eine Zahn-OP über sich ergehen lassen, bei der ihm 10 Zähne extrahiert wurden.
Wegen seines progressiven FeLV-Status und seiner immer mal wieder auftretenden Schnupfenproblematik zog Kardoulis im Juni 2025 als Dauerpflegling zu unserer Vereinsvorständin Lavinia um, die bereits die FeLV-Kater Sokrates und Fynn betreut. Eine Zusammenführung gab es quasi nicht. Er hat Androskater Fynn im Sturm erobert. Sokrates kommt mit ihm auch gut aus, interessiert sich aber eher nicht für ihn und macht sein Ding. Doch Fynn und Kardoulis spielen und raufen und putzen sich und haben sich einfach sehr, sehr gern.
Am 18. Dezember 2025 war leider wieder eine Zahn-OP notwendig, und es mussten alle ihm verbliebenen 20 Zähne entfernt werden! Obwohl sein Blutbild für seinen Gesundheitszustand nicht schlecht aussah und er auch sonst keine Symptome zeigte, fiel nach der OP die Sauerstoffsättigung extrem ab. Er musste stationär in einer Sauerstoffbox bleiben. Im Röntgen zeigte sich eine stark verschleimte Lunge, weshalb er auch Antibotika und weitere Medikamente wie Schleimlöser sowie Infusionen bekam. Glücklicherweise hatte Kardoulis trotz allem Appetit und fraß gut. Am 20. Dezember 2025 konnte er nach Hause entlassen werden.
Sein bester Kumpel Fynn hatte ihn schon schrecklich vermisst und ist überglücklich, dass er Kardoulis wieder bei sich hat!

Seine intensive Behandlung riss allerdings kurz vor Jahresende noch ein großes Loch mit 2.550,73 Euro in unsere Vereinskasse!

23.12.2025
Unsere Vereinsvorständin, die sich um Kardoulis kümmert, schreibt:
„Kardoulis ist ein ganz toller Patient, macht seine Inhalation gut mit und nimmt alle Medikamente – und das sind viele! Er ist fit und fröhlich und hat zur Zeit eigentlich immer eine ruhige Atemfrequenz. Diese soll regelmäßig im Ruhezustand ermittelt werden und darf nicht über 40 sein. Wir haben immer so zwischen 20 und 30 gemessen. Also soweit alles stabil von hier.“

15.04.2026
Seit dem letzten Bericht hat sich nichts geändert. Kardoulis geht es weiterhin gut und er fühlt sich im Kreise seiner Katerfreunde Fynn und Sokrates wohl. Wir sind daher zuversichtlich, dass er weiterhin ein schönes und hoffentlich noch langes Leben auf seiner Dauerpflegestelle bei unserer Vereinsvorständin haben wird.
MOLLY
30.05.2025
Unsere griechischen Tierschutzfreundinnen H. & I. ließen Molly am 3. April 2025 kastrieren und behielten sie noch ein paar Tage bei sich im Haus. Als Molly Atemprobleme bekam, sandten wir sie zu unserer Tierärztin in Athen, die eine Lungenentzündung diagnostizierte und eine entsprechende Behandlung startete. Molly musste aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung stationär aufgenommen und auch in einem Sauerstoffzelt untergebracht werden.

Ihr Zustand besserte sich dadurch ziemlich rasch. Doch in den folgenden Tagen ergaben weitere Untersuchungen, Bluttests, Röntgen- und Ultraschallbilder zusätzliche gesundheitliche Probleme. Den zunächst im Raum stehenden Verdacht, dass Molly an FIP erkrankt ist, konnten wir recht schnell ausräumen. Doch sie litt an Lungenwürmern, gegen die sie natürlich schnellstens behandelt wurde. Und leider ergab der Bluttest im Labor, dass sie zwar FIV negativ, aber FeLV positiv ist.

Nach knapp einem Monat konnte sie wieder nach Andros zurückkehren. Da Molly leider FeLV positiv getestet wurde, kann sie nicht mehr an ihre Futterstelle zurück, sondern lebt seitdem von anderen Katzen separiert im Haus unserer griechischen Freundinnen.
Wir versuchen derzeit, Molly nach Deutschland zu holen und für sie ein Für-Immer-Zuhause zu finden.
Ihr könnt uns daher auch unabhängig von einer Spende helfen, wenn Ihr eine Familie kennt, die bereits eine FeLV-positive Katze hat (oder auch mehrere) und Molly adoptieren würde; wir möchten sie aufgrund ihres Wesens nicht als Einzelkatze vermitteln. Auch suchen wir nach Flugpaten, die Molly von Athen nach Deutschland begleiten würden (bevorzugt zum Berliner Flughafen; aber jeder andere deutsche Flughafen ist auch möglich).
Die Kosten für Mollys medizinische Behandlung betrugen 1.430,16 Euro. Da sich unser Verein nur über Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert und keinerlei öffentlichen Zuwendungen erhält, bitten wir Euch darum, uns bei der Begleichung der Rechnung zu unterstützen!
Jede noch so kleine Spende, für die wir uns schon im Voraus herzlichst bedanken, hilft!

Wenn ihr uns mit einer Spende helfen möchtet, könnt Ihr einfach unsere Bankverbindung oder PayPal nutzen.
Gern könnt Ihr uns aber auch über unsere GoFundMe-Spendenaktion „medizinische Behandlung Tierschutzkatze Molly“ unterstützen. (Die erste Spende in Höhe von 860 Euro stammt aus unserer GoFundMe-Aktion zugunsten des Katerchens Jamiro, der leider noch vor seiner geplanten Operation verstarb. Wir versprachen den Spendern, diesen Betrag für eine nächste Notfallkatze zu verwenden. Dieses Versprechen lösen wir nun mit Molly ein.)
20.12.2025
Inzwischen sind einige Monate vergangen und Molly lebt bereits seit Ende September auf einer Pflegestelle in Deutschland. Hier durchlief sie wie alle Reisekatzen unser Quarantäneprogramm mit anschließender Vorstellung beim Tierarzt und den erforderlichen Tests.
Leider bestätigte sich ihr positiver FeLV-Befund. Ansonsten ist sie aber gesund, so dass wir für Molly demnächst ein Vermittlungsinserat erstellen werden.
27.02.2026
Molly lebt immer noch auf ihrer Pflegestelle, ist vermittlungsfertig und sucht leider bisher vergeblich ihr Zuhause.

24.03.2026
Molly wurde vermittelt und zog am 24. März 2026 zu ihrer Familie um. Ihre Glücksfellchenseite mit den ersten Bildern aus ihrem neuen Zuhause findet Ihr hier: MOLLY – sanftes FeLVie sucht liebe Familie.
LOUSI
14.02.2025
Lousi wurde mit ihren Geschwistern im Juni 2022 von unserer Freundin A. aufgesammelt und zu S. gebracht, der sich in solchen Fällen dann um die Katzen kümmert und sie an seinem Haus versorgt. Im November 2022 wurde Lousi mit unserer Unterstützung kastriert und übrigens auch auf FIV und FeLV negativ getestet. Irgendwann in den Monaten danach nahm A. sie dann bei sich auf, wo sie seitdem lebte.
Am 11. Februar 2025 schrieb uns A., dass sie mit Lousi zur Tierärztin fuhr, da sie Probleme mit dem Laufen hatte und den Kopf nach einer Seite hängen ließ. Es wurde unverzüglich ein Blutbild angefertigt, und leider deutet alles darauf hin, dass bei Lousi eine neurologische FIP ausgebrochen ist.
Da A. von den vorigen Behandlungen noch einige Tabletten des Medikaments GS441524 vorrätig hatte, konnte sie gleich mit der Therapie beginnen. Lousi frisst immerhin gut, und auch ihr Kopf hängt nicht mehr herunter. Hoffen wir das Beste für das kleine Weißfellchen!
25.02.2025
Lousi hat nun schon mehr als 10 Tage ihrer Therapie hinter sich. Unsere Freundin A., die sich um sie kümmert, schreibt: „Es geht ihr schon viel besser. Sie hat guten Appetit und hat auf 3,1 kg zugenommen. Ihre neurologischen Probleme sind ebenfalls geringer geworden. Sie lässt auch den Kopf nicht mehr seitlich hängen. Allerdings hat sie immer noch Schwierigkeiten beim Stehen.“
Alles in allem können wir also sagen, dass es bei Lousi aufwärts geht. Da ihre neurologischen Symptome aber noch nicht verschwunden sind und sie außerdem zugenommen hatte, mussten wir ab heute die Dosis anpassen. Sie bekommt nun anderthalb Tabletten täglich statt bisher nur einer.
Wie es danach weitergeht, möchten wir dann erst einmal abwarten. Ihr erstes Kontrollblutbild ist Mitte März fällig. Dann wissen wir noch genauer, wie die Therapie anschlägt.
20.03.2025
Vor einigen Tagen war das erste Kontrollblutbild ihrer GS-Behandlung fällig. Die Werte liegen uns nun insgesamt vor. Im Vergleich zum Blutbild und der Elektrophorese zu Beginn der Behandlung ist eine Verbesserung zu sehen. Lousi ist guter Dinge und hat auch wieder Appetit. Die Therapie mit GS441524 schlägt offensichtlich an. Wir brauchen die Dosis jetzt auch nicht zu erhöhen.

Dank Eurer Unterstützung war ihr bisheriger Behandlungskalender bis einschließlich 23. März 2025 bereits komplett ausgebucht. Dafür möchten wir Euch auch hier noch einmal ganz herzlich „Danke!“ sagen.
22.04.2025
Inzwischen ist das zweite Kontrollblutbild während Lousis GS-Behandlung angefordert worden. Auch dieses zeigt weiter in die richtige Richtung.
Lousi selbst geht es gut, ihr Gewicht ist stabil, und unsere griechischen Freunde berichten, dass ihre neurologischen Probleme verschwunden sind (sie hatte, wie berichtet, Probleme beim Laufen und hielt den Kopf schief).

Ihre Behandlung geht somit planmäßig bis zum 8. Mai 2025. Und auch dafür wurde der Spendenkalender vollständig ausgebucht!
29.05.2025
Das dritte und letzte Blutbild zur Kontrolle der Behandlung, das in den ersten Maitagen angefordert wurde, bestätigte den bisherigen Behandlungserfolg, so dass wir erfreut vermelden können, dass Lousi keine GS-Tabletten mehr nehmen muss, sondern in die 84-tägige „Wartezeit“ starten konnte.
In dieser Zeit wird Lousi natürlich weiter auf mögliche Symptome beobachtet, und es werden auch noch zwei Blutbilder fällig.

14.07.2025
Vor einigen Tagen war der erste von zwei Tests in Lousis Wartezeit fällig. Lousi selbst geht es gut, sie frisst mit Appetit und hält ihr Gewicht. Die Ergebnisse des Blutbilds waren auch zufriedenstellend, so dass wir die Wartezeit fortsetzen und ungefähr Mitte August den zweiten Test durchführen lassen können.
08.09.2025
Inzwischen fand der zweite Test am Ende der Wartezeit statt, der uns bestätigte, dass die Therapie gegen FIP bei Lousi erfolgreich war.
Lousi ist FIP-frei und kann nun ihr Leben genießen!
DAISY
03.01.2025
Daisy begleitet uns schon seit März 2021, als sie mit unserer Hilfe kastriert wurde und bis jetzt regelmäßig an ihrer Futterstelle zu sehen war.
Am 30. Dezember 2024 brachten unsere Freundinnen H. & I. sie wegen eines offensichtlichen Magen-Darm-Problems mit Blutungen zur Tierärztin. Sie soll für eine Woche eine Antibiotikum-Behandlung und Infusionen bekommen. Sie bleibt dafür natürlich im Haus unserer Freundinnen.
Am 2. Januar 2025 schrieben sie uns, dass Daisys Kot immer noch blutig ist und sie auch weiterhin nicht gut frisst. Unsere Inseltierärztin arbeitet in diesen Tagen aufgrund des orthodoxen Weihnachtsfests jedoch nicht. Wir stimmten daher der Anfrage unserer Freundinnen zu, Daisy zur Tierklinik in Athen zu senden, die uns schon sehr oft in Notfällen und bei speziellen Behandlungen half.
13.01.2025
Bei den Untersuchungen stellte sich heraus, dass Daisy an einer schweren Darmentzündung leidet. Es geht ihr zwar schon etwas besser und auch der Stuhlgang scheint sich zu stabilisieren. Dennoch sind die Blutwerte immer noch nicht in Ordnung, so dass Daisy weiterhin in Athen bleiben muss.
26.01.2025
Es mussten nun auch einige Zähne gezogen werden. Die Hämolyse ist zwar gestoppt, aber die Blutwerte sind noch nicht so, dass sie zurück nach Andros kann. Daher wurde zunächst ein Test auf Mykoplasmen durchgeführt, der erfreulicherweise negativ war. Dennoch sind die Blutwerte eben immer noch nicht in Ordnung, so dass Daisy weiterhin in Athen bleiben muss. Es wurde deshalb ein weiteres Blutbild einschließlich Elektrophorese und SAA veranlasst. Davon abgesehen fühlt Daisy sich ziemlich wohl (so wohl, wie man sich in einer Tierarztpraxis fühlen kann…) und frisst auch gut.
31.01.2025
Das vor einigen Tagen aufgrund der sich nicht verbessernden Werte beauftragte umfangreichere Blutbild einschließlich Elektrophorese und SAA bestätigte leider unseren bisher nur leisen Verdacht und versetzte uns einen ziemlichen Schlag: Daisy hat offensichtlich FIP!
Wir bestellten daher unverzüglich das Medikament GS441524 und ließen es per UPS Express sofort auf den Weg zur Tierärztin bringen. Das ist immer noch der schnellste Weg für uns. Das bedeutet nun aber, dass Daisy eine 84-tägige Therapie durchlaufen muss, die auch drei umfassende Bluttests beinhaltet, um den Behandlungsverlauf beurteilen zu können. Abschließend muss eingeschätzt werden, ob die Therapie nochmals um drei Wochen fortzusetzen ist oder ob Daisy gleich in die nochmals 84 Tage dauernde sogenannte „Wartezeit“ ohne Medikation, aber mit nochmals zwei Bluttests, gehen kann.
Wir möchten Daisy wie schon unseren FIP-Katzen zuvor die Chance auf Genesung nicht versagen. Das Medikament GS441524 ist nach unseren eigenen positiven Erfahrungen sehr wirksam, aber trotz einiger Preissenkungen in der Vergangenheit noch recht teuer und muss abhängig vom Gewicht der Katze und der jeweiligen FIP-Form dosiert werden.
05.02.2025
Das von uns bestellte FIP-Medikament ist per Expresslieferung bereits bei der Tierärztin angekommen, die natürlich sofort mit der Therapie begann. Bitte drückt alle die Daumen, dass Daisy auf die Behandlung anspricht und bald zu den inzwischen schon vielen Katzen gehören wird, die FIP besiegen konnten! Ihr Allgemeinzustand ist weiterhin recht gut, sie hat sogar noch etwas Gewicht zugelegt und wiegt jetzt 3,9 kg.
Daisy scheint sich in der Tierklinik gar nicht mal unwohl zu fühlen, wie die folgenden Bilder zeigen. Aber wir hoffen doch, dass sie demnächst nach Andros zurückkehren kann, wenn die Tieräztin sich sicher ist, dass die Behandlung erfolgreich gestartet wurde. Dann kann sie von unseren griechischen Freundinnen H. & I. weiter betreut werden, die sie schon sehnlich wieder zu Hause erwarten!
11.02.2025
Da die schnellstens gestartete FIP-Therapie bei Daisy gut anschlägt, zumindest zeigte sie keine Veränderungen hin zum Schlechten (im Gegenteil, sie hat sogar auf 4 kg zugelegt), konnte sie heute zu unseren Freundinnen H. & I. nach Andros zurückkehren. Eigentlich sollte sie schon gestern reisen, aber da war das Wetter für eine Überfahrt leider zu schlecht. Schaut, wie erwartungsvoll sie ihre Ankunft herbeisehnt!

Nun kann sie in Ruhe daheim weiterbehandelt werden, bis Anfang März das erste Kontrollblutbild im Rahmen ihrer Therapie ansteht. Zuhause ist es doch am schönsten!
14.03.2025
Vor einigen Tagen war es soweit: das erste Kontrollblutbild der Behandlung soll zeigen, wie Daisys FIP-Behandlung wirkt.

Die Ergebnisse sehen insgesamt recht gut aus. Die Behandlung mit GS scheint gut anzuschlagen, was auch ihr Gesamtzustand bestätigt. Sie ist gut drauf und hält ihr Gewicht. Die Anämie, die bei ihr anfangs in Athen festgestellt wurde, hat sie inzwischen auch überwunden.
So alles in allem können wir also zufrieden sein. Bei den Werten ist allerdings immer noch Luft nach oben. Um einen Rückschritt zu verhindern, war es daher dennoch notwendig, die Dosis ein klein wenig zu erhöhen.
17.04.2025
In der vergangenen Woche erhielten wir die Ergebnisse des zweiten Kontrollblutbilds. Der positive Trend setzt sich fort. Daisy selbst hat weiterhin großen Appetit.
Da die derzeitige Dosis von einundeinviertel Tabletten inzwischen haarscharf an ihrer Gewichtsgrenze liegt, entschieden wir uns nach Rücksprache mit dem Betreuer unserer FIP-Gruppe dazu, kein Risiko einzugehen und erhöhten auf anderthalb Tabletten pro Tag.
07.06.2025
Daisys planmäßiges drittes Kontrollblutbild am Ende des regulären Behandlungszeitraumes sah zwar an sich nicht schlecht aus, aber noch nicht so, wie wir es auch aufgrund der erhöhten Dosis seit dem zweiten Test erwartet hätten. Wir entschlossen uns daher zu einer dreiwöchigen Verlängerung und erwarteten das Blutbild am Ende dieses Zeitraums natürlich mit besonderer Spannung.
Daisy ließ sich diese Aufregung bei der Tierärztin allerdings nicht anmerken:

Und das zu Recht! Denn dieses Kontrollblutbild zeigte bezüglich FIP endlich ein Ergebnis, mit dem wir Daisy aus der Behandlung entlassen und sie in die sogenannte „Wartezeit“ schicken konnten, in der sie kein GS441524 mehr bekommt, aber aufmerksam beobachtet wird, ob sich erneut Symptome zeigen.
Das erste von zwei Blutbildern zur Überwachung der Wartezeit ist kurz nach Mitte Juli fällig. Drückt für Daisy bitte die Daumen, dass sie FIP wirklich überstanden hat!
23.07.2025
Vergangene Woche war der erste der erwähnten beiden Tests in Daisys Wartezeit fällig. Nun liegen die Ergebnisse vor, und wir können die Wartezeit wie geplant fortsetzen. Ende August findet dann der zweiten Test statt. Daisy fühlt sich wohl, wie auf den Fotos zu sehen ist, futtert gern und hält somit ihr für eine kleine Androskatze gutes Gewicht von 4 kg.
29.08.2025
Wie angekündigt, fand der zweite Test am Ende der 84-tägigen Wartezeit statt, die sich an eine GS-Behandlung gegen FIP anschließt. Um es kurz zu machen: Die Therapie war erfolgreich und Daisy ist FIP-frei!
ONNI
13.10.2024
Onni wurde schätzungsweise im Jahr 2022 geboren und erschien das erste Mal im April 2023 an unserer sogenannten „Futterstelle 1“ auf Andros. Seitdem ließ er sich immer mal wieder dort blicken und konnte im Mai 2024 kastriert werden (wobei er auch seinen Namen erhielt).
Auf der Andros-Reise Anfang August 2024 fiel auf, dass Onni Probleme beim Fressen hatte. Er wurde umgehend zur Tierärztin gebracht und büßte dort einige Zähne ein. Leider besserte sich sein Zustand nicht, so dass er nach einer erneuten Untersuchung auf Andros zu unserer Tierärztin nach Athen gebracht wurde. Ein umfassendes Blutbild ergab zwar glücklicherweise negative FIV- und FeLV-Tests, jedoch deutete alles darauf hin, dass bei Onni FIP ausgebrochen war.
Vor wenigen Jahren noch bedeutete diese Diagnose das Todesurteil für Katzen. Doch seit einiger Zeit können Katzen mit dem (offiziell noch nicht zugelassenen) Medikament GS441524 erfolgreich therapiert werden. Wir begannen daher sofort mit der Behandlung mit GS441524 noch in Athen bei einer unserer griechischen Freundinnen. Parallel dazu war Onni bereits für eine Ausreise nach Deutschland vorbereitet worden, so dass er Ende September 2024 auf eine Pflegestelle ziehen konnte, wo seine Behandlung fortgesetzt wird.
Die Behandlung mit GS441524 dauert insgesamt 84 Tage und beinhaltet drei umfassende Bluttests, um den Verlauf der Behandlung einschätzen zu können. Abschließend muss beurteilt werden, ob die Therapie nochmals um drei Wochen fortzusetzen ist oder ob Onni gleich in die nochmals 84 Tage dauernde sogenannte „Wartezeit“ ohne Medikation, aber mit nochmals zwei Bluttests, gehen kann.
Wir möchten Onni die Chance auf Genesung nicht versagen. Das Medikament GS441524 hat zwar inzwischen weltweit seine Wirksamkeit bewiesen, ist jedoch sehr teuer und muss abhängig vom Gewicht der Katze und der jeweiligen FIP-Form dosiert werden. Für Onni mussten wir bis 14. Oktober 2024 in der derzeitigen Dosierung 17 Euro pro Tag aufbringen; die Behandlung wird bis zum 2. Dezember 2024 laufen. Wir konnten für ihn durch Spenden die Behandlung absichern! Wir danken allen von Herzen, die als „Lebenstage-Paten“ für die täglichen Rationen spendeten!

Glücklicherweise scheint die Behandlung anzuschlagen, denn Onni fühlt sich sehr wohl und hat seit seinen letzten Streunertagen im August 2024 auf Andros bis Anfang Oktober schon fast 1 kg an Gewicht zugelegt!
18.10.2024
Inzwischen liegt Onnis erstes Kontrollblutbild im Rahmen seiner GS-Behandlung vor. Es weist erfreulicherweise in die richtige Richtung! Onni ist nicht mehr anämisch und auch die Elektrophorese mit den für FIP wichtigen Werten zeigt eine Verbesserung. An den Nierenwerten müssen wir noch arbeiten, aber es ist nicht kritisch.
Onni selbst fühlt sich weiterhin pudelwohl. Er hat das Herumtoben mit Katzenspielzeug für sich entdeckt und futtert mit großem Appetit:


Onni hat deshalb auch ordentlich an Gewicht zugelegt. Er wiegt nun stolze 4,8 kg (bei seiner Ankunft in Deutschland vor gut einem Monat waren es gerade einmal 3,9 kg…)! Das führte nun aber auch dazu, dass wir die Dosierung des Medikaments GS441524 erhöhen müssen. Bis zum Behandlungsende am 2. Dezember 2024 bedeutet das einen Nachschlag von 6 Euro pro Tag. Aber auch das konnten wir dank „Nachschlag-Patenschaften“ mit Spenden absichern!
05.11.2024
Das 2. Kontrollblutbild im Rahmen seiner GS-Behandlung liegt vor. Die Werte haben sich weiterhin verbessert, die Therapie schlägt also sehr gut an! Auch die beim ersten Test etwas auffälligen Nierenwerte sind besser geworden. Er wiegt nun konstant ca. 5 kg, weshalb wir die Dosis des GS441524 bisher nicht noch einmal anpassen mussten. Onni ist aus organisatorischen Gründen auf eine andere Pflegestelle gezogen, die schon einige unserer Androskatzen liebevoll betreute. Hier ein kleines Video, das 3 Tage nach seiner Ankunft dort entstand:
03.12.2024
Inzwischen liegt auch das 3. Kontrollblutbild im Rahmen seiner GS-Behandlung vor. Bezüglich der FIP-spezifischen Werte sieht das Blutbild ziemlich gut aus. Onni geht es auch weiterhin prima und er hält sein Gewicht von ungefähr 5 kg. Er fühlt sich auf seiner Pflegestelle sehr wohl und interessiert sich für alle Räume und seine Mitkatzen.
Onni wäre jetzt normalerweise in die ebenfalls 84-tägige Wartezeit gegangen, in der kein GS mehr gegeben, aber beobachtet wird, ob er symptomfrei bleibt. Im Blutbild zeigten sich jedoch noch hohe Entzündungswerte. Da bei ihm alle Organe in Ordnung sind, wie vorherige Untersuchungen ergaben, bleiben nur Probleme mit den Zähnen übrig. Ihm wurden auf Andros schon zweimal Zähne gezogen, aber da ist offensichtlich immer noch etwas im Argen.
Wir vereinbarten also für den 10. Dezember 2024 eine gründliche Untersuchung und Zahn-OP, wenn notwendig. In Vorbereitung darauf (immerhin muss er dafür in Narkose) sowie für die Nachsorge ist es notwendig, dass er weiter mit GS unterstützt wird. 2 Wochen nach der OP wird nochmals ein Kontroll-Blutbild erstellt. Onni muss somit GS bekommen, bis die Ergebnisse vorliegen, um dann im besten Fall die Wartezeit zu beginnen.
Für diesen Zeitraum muss die GS-Dosierung etwas erhöht und die Tablettengabe auf 2 pro Tag aufgeteilt werden, damit der Körper die Dosis auch vollständig aufnehmen kann und der Spiegel gleichmäßig hoch bleibt. Wie in Onnis untenstehendem Bericht zu lesen ist, kostete uns die Therapie bis jetzt täglich 23 €. Durch die angepasste Dosierung werden sich die Kosten auf 26 € pro Tag bzw. 13 € pro Tablettengabe belaufen.
22.12.2024
Onni hat seine Zahn-OP am 10.12.2024 sehr gut überstanden, obwohl ihm sage und schreibe 1 Wackelzahn und 9 Wurzelreste entfernt werden mussten. Das Blutbild 2 Wochen nach der OP hat dann auch gezeigt, dass die in den vorherigen Tests vorliegenden Entzündungswerte darin ihre Ursache hatten.
Wir können erfreut mitteilen, dass Onni nun in die ebenfalls 84 Tage dauernde „Wartephase“ geht, also keine Tabletten mehr bekommt, aber auf mögliche Symptome beobachtet und auch noch zweimal ein Blutbild erstellt wird.
Wir beginnen dennoch jetzt schon mit der Suche nach einem Für-Immer-Zuhause, denn erfahrungsgemäß stehen Adoptanten derzeit nicht gerade Schlange, und so können wir die Vermittlung in Ruhe angehen – in der Hoffnung, dass Onni keinen Rückfall bekommt. Hier geht es zu seiner Vermittlungsseite: ONNI – Lass´ die Sonne in Dein Herz!
12.02.2025
Vor einigen Tagen war bei Onni das erste Kontrollblutbild im Rahmen seiner Wartezeit fällig. Wir können sehr erfreut mitteilen, dass sich seine Werte bezüglich FIP weiter verbessert haben, obwohl er seit 7 Wochen nicht mehr mit GS441524 behandelt wird!
Allerdings waren seine Nierenwerte schon die ganze Zeit grenzwertig bzw. etwas außer der Referenz. Wir berieten uns mit der Tierärztin. Sie rät zur Gabe von Semintra, da der UPC (Protein/Kreatinin-Verhältnis im Urin) in der letzten Urinuntersuchung im Oktober 2024 erhöht war. Onni bekommt nun erst einmal Semintra in niedriger Dosierung, um in ca. zwei Wochen zu sehen, wie sich die Nierenwerte verändern. „Nierenfreundliches“ Futter und Unterstützung mit Porus One bekommt er ohnehin schon.
Onni selbst stört das alles nicht, er futtert gut und ist vergnügt und guter Dinge!

19.03.2025
Am 18.03.2025 war endlich die 84-tägige Wartezeit nach Onnis abgeschlossener GS-Behandlung vergangen und das Kontrollblutbild am Ende dieser Zeit wurde angefordert. Es lag uns bereits am Folgetag vor. Was sollen wir sagen? So sehen Sieger aus! FIP-Sieger!
Onni hat seine FIP dank der Behandlung mit GS441524 überwunden! Natürlich schauen wir weiter mit Argusaugen auf sein Befinden, aber wir sind sehr froh, dass wir dem Kleinen helfen konnten! Jetzt noch die richtigen Adoptanten und Onni kann sein Glückslos endlich komplett einlösen!
22.06.2025
Das, was wir im März erhofften, wurde nun Wirklichkeit! Onni hat sein Für-Immer-Zuhause gefunden und zog am 22. Juni 2025 zu fünf weiteren Katzen (darunter unser Androskater Lakis, der aus dem selben Ort auf Andros wie Onni stammt) und zwei Blaustirnamazonen. Onnis Glücksfellchenseite findet Ihr hier: ONNI – Lass´ die Sonne in Dein Herz!
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