HANNI
(† 7. Juli 2021)

Kategorie im Ausland
Geschlecht weiblich
Rasse EHK
Fell Kurzhaar
Farbe weiß
Muster ohne
Geburtsdatum Unbekannt
Impfung ungeimpft
Kastriert ja
Besondere Bedürfnisse nein
gemachte Tests keine Tests
Hinzugefügt am 7. Juli 2021
Verändert am 7. Juli 2021

Im Juni 2020 tauchte Hanni das erste Mal an Futterstelle 2 auf, damals noch namenlos.

Sie schien irgendwo in der Umgebung Kitten zu versorgen, jedenfalls schrieb unsere griechische Freundin A. (2), dass ihr Gesäuge zu sehen war.

Schon damals sahen ihre Ohren verbrannt aus – wie es bei weißen Katzen unter der südlichen Sonne leider so oft vorkommt.

Im Oktober 2020 erschien sie wieder an der Futterstelle 2.

Da ihre Ohren nun noch schlimmer aussahen, wurde sie zu unseren Freundinnen H. & I. gebracht, damit sie bei der nächsten Gelegenheit in Athen behandelt werden kann.

Noch im Oktober wurde sie an den Ohren operiert, beide Ohrenspitzen mussten großflächig entfernt werden. Ihr ging es den Umständen entsprechend bald wieder sehr gut.

Sie wurde dabei auch gleich kastriert und erhielt von ihren Paten den Namen Hanni.

H. & I. kümmerten sich in den folgenden Monaten weiterhin um Hanni. Hier ein Bild aus dem Dezember 2021.

Es war geplant, dass sie auf der ersten Reise im Frühjahr 2021 mit nach Deutschland reist.

Leider machte uns die COVID19-Pandemie einen dicken Strich durch die Rechnung; Reisen waren nicht möglich.

Wir hofften, dass Hannis Zustand bis zur im Sommer geplanten Reise stabil bleibt, um eben dann auszureisen.

Es ging ihr auch lange Zeit sehr gut, wie man auf diesem Bild vom März 2021 sehen kann.

Im Mai sollte sie nochmals an den Ohren operiert werden, da sich der Zustand an den verbliebenen Ohrstümpfen erneut verschlechterte.

Bei der Untersuchung vor der Operation stellte sich jedoch heraus, dass sich ein riesiger Tumor vom Ohr bereits bis zum Unterkiefer ausgedehnt und mit dem umliegenden Gewebe verbunden hatte, so dass auch die Lymphknoten und Speicheldrüsen befallen zu sein schienen.

Eine Operation war so nicht mehr möglich. Es blieb nur, Hanni nun palliativ zu behandeln und ihr noch eine beschwerdefreie Lebenszeit zu geben.

Es ging ihr in den Tagen und wenigen Wochen danach auch sichtlich gut.

Sie war freundlich und verspielt, und auch ihr Appetit hatte sie nicht verlassen.

Ende Juni jedoch zog sich Hanni mehr und mehr zurück, sie schien Schmerzen zu haben. Auch ließen sich die Blutungen am Tumor nicht mehr stillen. Trotz Behandlung mit Medikamenten verschlechterte sich ihr Zustand immer mehr, so dass H. & I. sie schweren Herzens am 7. Jul 2021 gehen lassen mussten, um ihr Leid nicht unerträglich werden zu lassen.

Wir sind A. (2) dankbar, dass sie im Oktober 2020 so schnell reagierte und über H. & I. eine Möglichkeit fand, Hanni versorgen zu lassen. Und wir danken H. & I. von Herzen für Hannis Pflege. Hanni wurde bis zum letzten Tag umsorgt und behütet.

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