| Kategorie | in Deutschland |
| Geschlecht | männlich |
| Alter | älter als 10 Jahre |
| Geburtsdatum | Unbekannt |
| Impfung | Katzenschnupfen, -seuche, Tollwut |
| Kastriert | ja |
| Besondere Bedürfnisse | nein |
| gemachte Tests |
FeLV negativ FIV positiv |
| Hinzugefügt am | 27. August 2025 |
| Verändert am | 27. August 2025 |
Soda, wie er damals hieß, reiste Ende März 2019 von Andros nach Deutschland. Er war ca. 8 bis 9 Jahre alt (die Tierärztin schätze ihn sogar noch ein, zwei Jahre älter) und hat sich als Streuner allein auf der Straße durchgeschlagen, hatte nicht mal eine Futterstelle. Das Leben hatte Spuren hinterlassen – das rechte Auge fehlte, die weißen Ohren waren von der Sonne zerfressen und die Zähne waren marode. In einer Berliner Klinik wurde Soda von Grund auf „saniert“. Er war absolut sozial und aufgeschlossen gegenüber Artgenossen und auch Menschen sehr zugetan. Soda war FIV positiv und sollte daher nicht mehr in den ungesicherten Freigang.
Hier ein Video vom 29.03.2019 bei der Tierärztin auf Andros, nachdem Soda eingefangen wurde:
Am 7. Mai 2019 zog er in sein neues Zuhause, hieß fortan „Santos“ und traf neben anderen Katzen auch auf seinen Landsmann Samu (Samurai), der seit Oktober 2017 schon dort lebte und ihm am 25. November 2023 vorausging. Am 4. Januar 2020 wurde mit Ciari ein Andros-Trio daraus. Androskatze Bibi (B´Elanna) erhöhte am 21. Dezember 2020 auf ein „Four-of-a-kind“, aber verließ diese Welt auf den Tag genau ein Jahr vor Santos.
Am 26. August 2025 erhielten wir eine bestürzende Nachricht aus seinem Zuhause:
„Wir sind sehr traurig. Er ist einfach eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Es war letztlich sehr überraschend, aber natürlich war er alt, hatte Arthrose und konnte immer schlechter sehen, das Herz war auch nicht mehr so gut. Aber er hat gut gefressen, war verschmust und entspannt, also es gab nicht wirklich etwas Akutes. Laut seinen Daten im Pass wäre er jetzt schon über 16 Jahre alt gewesen, ein erstaunliches Alter für einen Streuner.
Ich denke, er war diese mehr als sechs Jahre schon ziemlich glücklich hier. Ich bin sehr froh, dass ich mich damals habe breitschlagen lassen, als er nach Maries Tod dringend irgendwo hin musste. Er war so ein sanfter Riese und eigentlich immer gut gelaunt und freundlich.
Es ist immer so traurig, wenn man sie gehen lassen muss. Jetzt liegt er noch hier mit uns auf dem Sofa, als ob er schläft, damit alle Abschied nehmen können. Gestern hat er noch so sehr sein Streicheleinheiten eingefordert. Er wird uns so sehr fehlen.“
Mit einem letzten Foto gut eine Woche davor erinnern wir uns an dieses Andros-Urgestein, das nach vielen Jahren auf der Straße, die so schlimme Spuren bei ihm hinterließen, doch noch das Glück erleben durfte, eine Familie zu finden, die liebevoll für ihn sorgte:

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